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  3) Müssten sich die Laubenpieper am Schwebstöcken in Ihrer Amtszeit Sorgen um ihre Kleingärten machen?   


JAN BIRK antwortet:

Wenn die Preetzer Stadtvertretung beschließt, dass die Stadt noch einmal um mehrere Hundert Einwohner wachsen soll (siehe Frage 2), dann wird das wohl nur im Bereich der Kleingärten sinnvoll und möglich sein. Für diesen Fall sieht der Landschaftsplan der Stadt eine Ersatzfläche östlich des Moorwegs vor. Das Gesetz verbietet es, die Kleingärten zu beseitigen. Die Kleingärtner müssen sich dann Gedanken über die Getaltung ihrer Zukunft machen, nicht Sorgen.


BJÖRN DEMMIN antwortet:

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Kleingärten wichtig für die Naherholung vieler Bürger sind, die sich ein Haus mit Garten nicht leisten können. Zudem sind sie mit ihrer vielfältigen Bepflanzung auch die grüne Lunge einer Stadt, und sie hatten gerade in Kriegs- und Notzeiten eine erhebliche Bedeutung für die Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln.
Gerade aus dem letzten Grund war der Kleingartenausschuss bis zum Beginn dieses Jahrtausends ein Pflichtausschuss der Gemeindevertretung. Der Einfluss, den Kleingärtner auf den stadtplanerischen Erhalt sowie die Weiterentwicklung ihrer Gartenanlagen hatten, war und ist also erheblich.

Schon aus diesen Gründen ist mir nicht daran gelegen, Kleingärten zu beseitigen. Das letzte Wort hat hier aber die Stadtvertretung.


Dr. MATTHIAS DIEHL antwortet:

Die Eltern eines Schulfreundes hatten einen Garten in der Anlage Schwebstöcken des KGV Preetz e.V., an den ich schöne Kindheitserinnerungen habe. Daher weiß ich um den sozialen und ökologischen Wert von Schrebergärten. Aktuell sehe ich keinen Bedarf, an dem status quo zu rütteln. Ich kann aber nicht ausschließen, dass künftige städtebauliche Herausforderungen eine Neubeurteilung erfordern werden.


MARTIN WOLF antwortet:

Die Kleingärten am Schwebstöcken würde ich erhalten. Nichts spricht dafür, Menschen ihre liebgewonnene Lebensqualität zu nehmen.


THOMAS WULFF antwortet:

Die Laubenpieper im Bereich Schwebstöcken/Moritz-Schreber-Straße: Nein!