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  12) Warum ist die Zusammenarbeit mit dem Preetzer Umlandgemeinden so schlecht und wie wollen Sie das ändern?  


JAN BIRK antwortet:

Alte ererbte Feindschaften und Rivalitäten, geringes gegenseitiges Interesse, sehr ungleiche Größenverhältnisse: eine unglückliche Mischung. Ich selbst bin bestens mit dem Umland vernetzt, als Mitglied im Verein Schusteracht, im Bürgernetzwerk Schwentine – Barkauer Land, im Wasser- und Bodenverband Postsee, dem Fischhegebezirk Schwentine. Ich habe im Umland Freunde und gute Bekannte, mit denen ich die Schusteracht und Wanderwege geplant habe und in der AktivRegion über unsere gemeinsame Zukunft nachdenke, und das schon seit vielen Jahren. Das will ich fortsetzen, das ist mein Weg.

 

BJÖRN DEMMIN antwortet:

Ob die Zusammenarbeit mit dem Umland schlecht ist, kann ich noch nicht beurteilen. Als  neuer Bürgermeister werde ich unvoreingenommen auf das Umland zugehen und Gespräche mit den Gemeinden des Amtes Preetz-Land auf Augenhöhe führen.
Denn Preetz ist keine Insel, sondern lebt auch von und mit seinem Umland – es ist ein Geben und Nehmen. Hilfreich ist sicherlich, dass ich viele der handelnden Personen durch meine Arbeit in der Kreisverwaltung kenne. Ich hoffe, die persönlich gute Zusammenarbeit auch auf die Beziehungen zwischen Preetz und dem Umland übertragen zu können.

 

Dr. MATTHIAS DIEHL antwortet:

Ich selbst bin von eventuellen Verstimmungen völlig unbelastet und werde positiv auf die Umlandgemeinden zugehen. Daher bin ich voller Hoffnung, dass die Wiederbelebung der Zusammenarbeit gelingen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

THOMAS WULFF antwortet:

Zunächst einmal werde ich mir auch hier ein Bild machen, wie die Zusammenarbeit aussieht. Durch die Auflösung des Schulverbandes ist einiges "Porzellan zerbrochen“.

Mit den 17 Bürgermeistern der Umlandgemeinden sowie den Amtsvorsteher des Amtes Preetz Land sind erste Gespräche zu führen und dann ein stetiger Kontakt zu halten.

Der Bürgermeister der Stadt Preetz und der Amtsvorsteher des Amtes Preetz-Land sollten die Schnittstelle für eine konstruktive Zusammenarbeit werden. Mir geht es auch in diesem Bereich, um die sachorientierte Zusammenarbeit. Und ich würde mir wünschen, dass wir uns von Befindlichkeiten aus der Vergangenheit lösen können.

 

MARTIN WOLF antwortet:

Ist die Zusammenarbeit wirklich so schlecht? Da widerspreche ich, denn positiv ist doch, dass solch ein Projekt wie die Schusteracht gemeinsam entwickelt und umgesetzt worden ist. Allerdings finde ich, dass die in der Natur der Sache liegenden Interessenunterschiede bei einer Verwaltung des ländlichen Umlands und Preetz als städtischem Zentralort nicht dauerhaft den Umgang miteinander prägen dürfen.  Dazu sollten wir in einen konstruktiven Dialog treten und nicht kleinlich werden. Denn natürlich profitieren die Anrainer von der Preetzer Infrastruktur, aber unsere Geschäftswelt und auch andere, etwa die Preetzer Betreuungs- und Schuleinrichtungen profitieren von den Menschen aus unseren Anrainergemeinden, sie konsumieren in Preetz und kaufen hier ein. Die Zusammenarbeit mit dem Umland kann deshalb durch die Betonung solcher Gemeinsamkeiten verbessert werden. Dazu bin ich bereit.