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   Hier nehmen die Kandidaten zu Fragen von Bürgern (via Facebook ermittelt) Stellung.    
 


1) Was würden Sie auf jeden Fall anders machen als der amtierende Bürgermeister?


2) Welche Prioritäten wollen Sie in der Stadtentwicklung setzen?

3) Müssten sich die Laubenpieper am Schwebstöcken in Ihrer Amtszeit Sorgen um ihre Kleingärten machen?

4) Was muss getan werden, damit die Innenstadt attraktiver wird?

5) Häufig wird über mangelnde Angebote für Kinder und Jugendliche geklagt. Gibt es hier Defizite in Preetz? Muss das Jugendzentrum nicht eine deutlich aktivere Rolle übernehmen?

6) Wo sehen Sie Ansatzpunkte für eine Haushaltskonsolidierung? Kommen für Sie Gedankenspiele wie „Schwimmhalle schließen“ oder „Bauhof auflösen“ dabei in Frage?

7) In den vergangenen Jahren wurde der Fremdenverkehr in Preetz gegen die Wand gefahren. Wie wichtig ist der Tourismus für Preetz? Wie könnte er wiederbelebt werden?

8) Früher hat die Stadt Preetz an der Organisation des Schusterfestes mitgewirkt. Wollen Sie das Schusterfest erhalten und könnten Sie sich vorstellen, dieses Stadtfest auch durch die Stadtverwaltung stärker zu unterstützen?

9) Wollen Sie dazu beitragen, dass in Preetz Bürgerbeiräte eingerichtet werden können?

10) Halten Sie es für notwendig, die Mastanlagen in unserer direkten Umgebung zu thematisieren und aktiv dagegen vorzugehen?

11) Wie stehen Sie zur geplanten Erweiterung des Gewerbegebietes in Wakendorf?
Und: Wie wollen Sie die Anwohner rund um den Rethwischer Weg vor zusätzlichen Verkehr schützen, wenn die Anbindung des Gewerbegebietes an die B76 über die Brücke des Rethwischer Wegs erfolgt?


12) Warum ist die Zusammenarbeit mit dem Preetzer Umlandgemeinden so schlecht und wie wollen Sie das ändern?

13) Welche Maßnahme würden Sie noch am ersten Tag als Bürgermeister umsetzen/auf den Weg bringen?

14) Wie möchten Sie als Bürgermeister von den Menschen in Preetz wahrgenommen werden?


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Liebe Leser, ich habe im Anschreiben an die Kandidaten eine Bemerkung gemacht, die Björn Demmin zu einer Vorbemerkung in Bezug auf seine Antworten veranlasst hat. Wegen der Gestaltung dieser Rubrik veröffentliche ich diese Passage in Absprache mit dem Kandidaten unterhalb dieses Fragenkatalogs:

"Liebe Kandidaten,
 anbei finden Sie einen kleinen Fragenkatalog, den einige Facebook-User und ich zusammengestellt haben. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Antworten bis zum 12. Juni mailen könnten. Dann würde ich die Texte umgehend auf www.preetz-waehlt.de veröffentlichen.
Eines vorweg: Mir ist natürlich klar, dass politische Entscheidungen immer noch von der Stadtvertretung getroffen werden. Aber ein Bürgermeister ist doch mehr als nur ein ausführendes Organ, ich sehe den Verwaltungschef auch als Ideenlieferant, Taktgeber, Schrittmacher sowie Bindeglied zwischen Verwaltung, Selbstverwaltung und Einwohnerschaft. Deshalb würde ich mich über Mut zur Meinung freuen."

Björn Demmin bemerkt dazu:

"In Ihrer Vorbemerkung zu den Fragen beschreiben Sie zutreffend die Zuordnung der Entscheidungsgewalt im kommunalpolitischen Raum in der Gemeindeordnung. Hiernach legt gem. §§ 27 und 28 GO die Gemeindevertretung „die Ziele und Grundsätze für die Verwaltung der Gemeinde fest“. Hingegen leitet gemäß § 55 GO „...der Bürgermeister die Verwaltung der Gemeinde in eigener Zuständigkeit nach den Zielen und Grundsätzen der Gemeindevertretung und im Rahmen der von ihr bereitgestellten Mittel.“ Auf die Einhaltung dieses gesetzlichen Auftrages werde ich im Rahmen meiner Amtsführung genau achten.

Natürlich stimme ich Ihnen zu, dass dem Bürgermeister darüber hinaus auch die Funktion eines Ideenlieferanten und Bindegliedes zwischen Verwaltung Selbstverwaltung und Einwohnerschaft zukommt. Insofern wird es die Qualität meiner Arbeit und die meiner Verwaltung bestimmen, entsprechende Beschlüsse für die Stadtvertretung vorzubereiten und sie danach zügig und effizient umzusetzen.

Nach meinem Verständnis sollen sich jedoch solche Beschlüsse im gegenseitigen Dialog aller Beteiligten entwickeln. Dabei ist oftmals weniger „Mut“ als vielmehr diplomatisches Geschick und die Fähigkeit zum Kompromiss gefragt. Voreilig verkündete Positionen - und sei es auch nur im Wahlkampf - können da eher einer erfolgreichen Umsetzung von Plänen im Wege stehen.

Dies vorausgeschickt bitte ich die nachfolgenden Antworten entsprechend zu bewerten."