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    Eine allerletzte Frage an die Stichwahl-Kandidaten:        

   Was unterscheidet Sie von Ihrem Mitbewerber – und was macht Sie zu dem Kandidaten, für den man  
    am Sonntag  noch einmal ins Wahllokal marschieren sollte?        


BJÖRN DEMMIN antwortet:

Lieber Herr Graap,

Ihre Fragen haben es wie immer „in sich“, weil sie mich zu einem
Wahlkampfstil verführen könnten, bei dem ich mich zu meinem Mitbewerber äußern soll. Das möchte ich nicht, weil solche Vergleiche möglicherweise dazu führen, den Mitbewerber abzuqualifizieren. Mit einer solchen „vergleichenden Werbung“, die im übrigen in der Produktenwerbung aus gutem Grunde verboten ist, würde ich dem Wählerwillen vorgreifen. Es liegt in der Natur der Sache, dass beide Bewerber sich selbst für den Fähigeren halten. Möge also der Wähler entscheiden! Dies vorausgeschickt beantworte ich Ihre beiden Fragen wie folgt:

1. Eine Aufzählung von Merkmalen, in denen ich mich von meinem
Mitbewerber unterscheide, möchte ich aus Respekt vor meinem Mitbewerber nicht vornehmen. Mein Mitbewerber und ich sind zwei grundverschiedene Menschen, die schon aufgrund ihrer Sozialisation, ihres Temperamentes, ihrer Ausbildung, ihres beruflichen Werde-ganges und ihres Alters nicht vergleichbar sind. Darum ist es schon eine gute Sache, den Wähler entscheiden zu lassen, wen er für den geeigneteren Bewerber für das Bürgermeisteramt hält. Für die Entscheidung dieser Frage hat der Wähler in der Regel ein sehr feines Gespür.

2. Für alle Wähler, die ich am kommenden Sonntag zur Stimmabgabe für mich überzeugen möchte, habe ich wichtigsten Gründe in meinem Stichwahl-Flyer, der an alle Haushalte verteilt wurde, noch einmal auf den Punkt gebracht:
– meine Kompetenz als erfahrener, parteiloser Verwaltungs-
   fachmann und aktiver Akteur in kommunalen Handlungsfeldern
– meine Fähigkeit und das Geschick, bei unterschiedlichen Interessen
   zu vermitteln und die Dinge voranzutreiben
– mein Wille und meine Bereitschaft, mich um die Probleme und
   Sorgen unserer Bürgerinnen und Bürger zu kümmern
– und nicht zuletzt die Charaktereigenschaften, die sich in meinem
   Verantwortungsbewusstsein, meiner Geradlinigkeit, meiner
   Disziplin und meiner Verlässlichkeit ausdrücken.

JAN BIRK antwortet:


Äußerlich unterscheidet meinen Mitbewerber Herrn Demmin und mich alles, von der Schuhgröße bis zum Haaransatz und besonders die Zahl der Zentimeter dazwischen. Er hat Verwaltung studiert, ich Landwirtschaft. Er kann Verwaltung, weil er das studiert hat, ich, weil ich 26 Jahre Praxis habe. Ich habe mehr Lebens- und Berufserfahrung … Um es kurz zu machen: Wir sind beide freundliche Menschen, wir haben beide eine Preetzerin zur Frau und wir wollen beide Bürgermeister in Preetz werden, alles andere unterscheidet uns.

Sie sollten am Sonntag ins Wahllokal marschieren, weil Sie die Chance haben, Einfluss auf die Zukunft Ihrer Stadt zu nehmen. Wenn Sie Ihr Kreuz bei mir machen, bekommen Sie den Bürgermeister,

  • der Preetz und die PreetzerInnnen kennt

  • der dienstlich und privat mit vielen Menschen in Preetz und um Preetz gesprochen und gearbeitet hat und vieles bewegen konnte

  • der dank einer 25 Jahre dauernden guten Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihren Politikern einen blühenden Arbeitsbereich Natur und Umwelt hinterlässt

  • der Menschen überzeugen und Herzen gewinnen kann, so die meiner beiden ehemaligen Gegenkandidaten Matthias Diehl und Thomas Wulff, jetzt Freunde, die mich unterstützen

  • der Menschen zusammen bringt, so zu sehen am Beispiel von CDU/FWG und Grünen, zwischen denen bislang Funkstille herrschte und die jetzt miteinander reden und mit meiner Wahl ein gemeinsames Ziel verfolgen, und

  • der sich mit Herzblut, Fantasie und einem immer offenen Ohr um die Zukunft unserer Stadt kümmern wird.


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 Die Kieler Nachrichten haben die Kandidaten interviewt – Politisches und Persönliches über Demmin und Birk. 





Der Link zu den KN: www.kn-online.de

 

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  Hier stecken die Kandidaten ihre wichtigsten kommunalpolitischen Positionen ab.  


Schwerpunktthemen von   Jan Birk

Für eine Erweiterung des Gewerbegebietes Wakendorf: Die Stärkung von Preetz als Gewerbestandort ist ein wichtiges Ziel – für die Betriebe, für die Arbeitnehmer und für den städtischen Haushalt. Voraussetzung für die Erweiterung des Gewerbegebietes ist eine Anbindung an die B76 – kostengünstig und von Anfang an, mit einem Partner, der über die entsprechende Expertise verfügt und sich angemessen an der Finanzierung beteiligt. Dann kann ich der Stadtvertretung empfehlen, die notwendigen Beschlüsse zu fassen.

Für mehr Spaß in und an Preetz: Der "Multifunktionsplatz" Cathrinplatz wird nur genutzt, wofür er ausdrücklich nicht gebaut wurde: Parken. Der Wehrberg wird nicht genutzt für das, wofür er angelegt wurde: als Bürgerpark für Festlichkeiten und Musikveranstaltungen. Früher trafen sich die Preetzer zweimal im Jahr zum Jahrmarkt auf dem Cathrinplatz, früher trafen sie sich zu Konzerten im Wehrberg. Das kann wieder so werden und das wird wieder so werden, lassen Sie mich mal machen!

Für eine Verbesserung der Zusammenarbeit mit dem Umland: Die Preetzer profitieren vom Umland, das Umland profitiert von Preetz. Was jeder weiß, der hier wohnt, findet leider keinen Niederschlag auf der politischen Ebene, zu sehen u.a. am Niedergang des Schulverbandes, an dem viele beteiligt waren. Als Bürgermeister stehe ich für einen Neuanfang: Wie ich jetzt als Ehrenamtler im Schusteracht e.V., in der AktivRegion, im Bürgernetzwerk Schwentine-Barkauer Land mit unseren Nachbarn zusammen arbeite, will ich es auch von Bürgermeister zu BürgermeisterIn halten. "Das Wir gewinnt!", ein gutes Verhältnis ist die Voraussetzung für erfolgreiches gemeinsames Planen und Handeln.

Details dazu in meinem Blog.


Schwerpunktthemen von Björn Demmin

Die Innenstadt muss lebendig bleiben
Die Preetzer Innenstadt hat eine Vielzahl an kleinen, feinen Geschäften mit einem vielfältigen Angebot. Leerstände gibt es kaum. Die Einkaufsmöglichkeiten sind attraktiv, müssen sich aber gegen das Angebot aus Kiel und Schwentinental behaupten. Die Geschäftsleute und Grundeigentümer dürfen wir dabei nicht alleine lassen.  Als wichtige Aufgabe sehe ich es daher an, zusammen mit allen Akteuren aus Wirtschaft und Politik für die Preetzer Innenstadt Konzepte zu entwickeln, die deren Attraktivität steigern, ohne den kleinstädtischen Charakter zu gefährden. Auch der schöne Marktplatz ist ein Pfund, mit dem Preetz wuchern kann und der gern mehr für Veranstaltungen genutzt werden soll. Vielleicht gelingt es, diesem noch mehr – auch gastronomisches - Leben einzuhauchen.

Die Familien sichern die Zukunft unserer Stadt
Um im demographischen Wandel bestehen zu können, braucht Preetz junge Familien mit Kindern. Darum gilt es, ein familienfreundliches Umfeld zu pflegen. Viel Platz für eine Außenentwicklung gibt es nicht, daher wäre die Ausweisung von kleinen, maßvollen Wohnbaugebieten genauso wie eine leichte Verdichtung der Innenstadt für Preetz ein geeignetes Mittel. Eine weitere Voraussetzung ist es, für jedes Kind einen qualitätsvollen Kita-Platz vorzuhalten und jedem Jugendlichen einen zukunftsfähigen Schulabschluss zu ermöglichen. Von unschätzbarem Wert ist dabei, dass in Preetz alle Schulformen vor Ort vorhanden sind. Die Schulen in Trägerschaft der Stadt müssen zukunftsfähig ausgestattet werden – nach den gemeinsamen Vorstellungen von Lehrern, Schülern, Eltern und Kommunalpolitik.

Vereine, Verbände und Initiativen sind das ehrenamtliche
Herz der Stadt

Das vielfältige Vereinsleben im sozialen, sportlichen, kulturellen und kommunalpolitischen Bereich prägt den Charakter der Stadt Preetz maßgeblich, das habe ich bei meinen vielen Besuchen in Preetz erfahren dürfen. Dieses Engagement verdient die Wertschätzung und Unterstützung einer aktiven Verwaltung. Insbesondere bei der Bereitstellung öffentlicher Versammlungsräume, die in meinen Gesprächen immer wieder als fehlend dargestellt wurden oder von Sportstätten kann ein kurzer Draht in ein offenes Rathaus die Vereinsarbeit in organisatorischer und finanzieller Hinsicht unterstützen

Nicht nur verwalten, auch gestalten
Eine moderne Verwaltung ist mehr als nur Dienstleister für die Bürger und die Wirtschaft. Sie ist auch ein wichtiger Partner für die Kommunalpolitik, indem sie Beschlüsse professionell vorbereitet sowie zügig und effizient umsetzt. Themen, auf die ich immer wieder angesprochen werde, sind Barrierefreiheit und eine bessere Bürgerbeteiligung. Hier sind z.B. Stadtteilsprechstunden (wenn der Bürger nicht in das Rathaus kommen kann, kommt das Rathaus zum Bürger) und eine aktive (auch digitale) moderne Bürgerbeteiligung für mich Überlegungen, die meiner Vorstellung von einem offenen Rathaus für Preetz entsprechen.